NPD-Veranstaltung in Nord-Neukölln stören

[+++ Update: 08. Juli – Die NPD hat die Veranstaltung wegen der angekündigten Gegenproteste abgesagt!]

Die NPD plant am Samstag, den 13. Juli 2013 eine öffentliche Veranstaltung in Nord-Neukölln. Das Bezirksamt hat als Veranstaltungsort eine Turnhalle in der Innstraße festgelegt. Der letzte klägliche Auftritt der NPD im Norden des Bezirks liegt fünf Jahre zurück. Lasst uns gemeinsam der NPD den Tag vermiesen!

Eine Gegenkundgebung vor Ort wurde angemeldet. Unterdessen scheinen die Verhandlungen zwischen Bezirksamt und NPD noch nicht abgeschlossen zu sein.

Aufruf:

Neukölln – kein Ort für Nazis!
Für Samstag, den 13. Juli 2013 plant die NPD eine Versammlung in der Sporthalle in der Innstraße im Norden Neuköllns.

Neukölln ist ein bunter und vielfältiger Ort, an dem Rassismus, Antisemitismus und Homophobie keinen Platz haben. Daher rufen das Bündnis Neukölln und das Aktionsbündnis Rudow die Bürgerinnen und Bürger auf, sich an den Aktionen gegen die Hetze der NPD zu beteiligen.

Auch wenn wir Veranstaltungen der NPD in Neukölln oder anderswo möglicherweise nicht immer verhindern können ist es wichtig, öffentlich und laut gegen die antidemokratischen, rassistischen und antisemitischen Parolen der Neonazis zu protestieren. In den letzten Jahren zeigte sich immer wieder, dass die NPD keine demokratische Partei ist. Besonders im Südosten Berlins geht sie Hand in Hand mit offen gewalttätigen und nationalsozialistischen Gruppierungen der Kameradschaftsszene. Die Folge waren mehrere brutale Übergriffe gegenüber vermeintlichen „Fremden“ und politisch Andersdenkenden, Anschläge auf das Wohnhaus einer Familie in der Hufeisensiedlung, die sich geweigert hatte, NPD-Werbematerial anzunehmen und die zweimalige Brandstiftung am Anton-Schmaus-Haus der Neuköllner Falken.

Die Neuköllner NPD konzentriert ihre Hetze insbesondere auf Migrant_innen und Asylsuchende, die die zunehmende Sorge in der Bevölkerung vor Armut und
Arbeitslosigkeit, ausnutzend zu Sündenböcken stempelt. Mit dieser Stimmungsmache versucht sie, Ressentiments in der Bevölkerung zu bedienen und Wahlkampf auf Kosten der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft zu machen. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der niemand aufgrund von Hautfarbe, Religion, Geburtsort oder sexueller Orientierung Angst haben muss oder diskriminiert wird. Neukölln ist ein Ort, an dem seit Jahrhunderten immer wieder Menschen aus anderen Ländern eine neue Heimat fanden.

Daher treten wir in Neukölln und anderswo Neonazis entschlossen und lautstark entgegen und fordern: Keine Bühne für Nazi-Parolen!

Kundgebung gegen die NPD am Samstag, den 13. Juli 2013, in der Innstraße. (U-Bhf Rathaus Neukölln/Boddinstr.)

Fahrradkorso zu den Hotspots der Naziszene im Südosten Berlins

Wir werden am 20. April mit einem Fahrradkorso durch Rudow, Johannisthal, Schöneweide und Köpenick auf die den Locations der organisierten Naziszene im Berliner Südosten aufmerksam machen und unseren antifaschistischen Protest zum Ausdruck bringen. Zehn Tage vor der antifaschistischen Großdemonstration und dem Open Air-Konzert der Kampagne “Gemeinsam gegen Nazis“ am 30. April in Schöneweide werden wir am 20. April – jenem Tag, an dem Nazis in den letzten Jahren immer wieder den Geburtstag Adolf Hitlers feierten – auf die Vernetzung neonazistischer Akteur_innen aufmerksam machen.

Der Südosten Berlins hat sich in den letzten Jahren zum wichtigsten Aktionsschwerpunkt „Autonomer Nationalisten“ und der NPD entwickelt. Hier haben sich stadtbekannte gewaltbereite Neonazis eingerichtet, wohnen und arbeiten hier.

Die Berliner NPD hat den Süden Neuköllns zu einem ihrer Aktionsschwerpunkte auserkoren. Der südlichste Ortsteil Rudow hat schon länger ein Neonazi-Problem, doch auch in Britz, Buckow und der Gropiusstadt gibt es Aktivitäten. Nächtliche Brandanschläge auf zwei Häuser von Familien mit Migrationshintergrund und auf ein linkes Jugendzentrum sind einschneidende Beispiele der letzten Jahre. Aktuell macht die NPD mit Unterstützung des militanten Neonazi-Netzwerkes „NW-Berlin“ gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft im Bezirk mobil. Mit 22 rechten, rassistischen und antisemitischen Gewalttaten war Neukölln 2012 der Bezirk mit den meisten Übergriffen. Nachdem eine Familie in der Britzer Hufeisensiedlung im August 2011 NPD-Aktivisten deutlich machte, dass sie kein Werbematerial der Partei in ihrem Briefkasten wünschen, folgten in den nächsten Monaten eingeworfene Fensterscheiben, Farbbeutelattacken und die wiederholte Sprengung des Briefkastens. Immer häufiger sind Neuköllner Neonazis auch in den benachbarten Ortsteilen des Bezirks Treptow-Köpenicks anzutreffen, einige wohnen inzwischen auch dort.

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Aufruf zur Demonstration zum Gedenken an Burak

Rassismus ? wieder das Motiv?

Demo am Samstag 6.4.2013 / 14 Uhr / Friedhof Columbiadamm in Berlin-Neukölln

Aufruf zur Demonstration zum Gedenken an Burak B.

Die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. ruft zur Demo am 06. April um 14 Uhr am Friedhof Columbiadamm in Berlin-Neukölln auf.

Burak wurde vor einem Jahr, in der Nacht vom 4. auf den 5. April, gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet. Er war 22 Jahre alt. Erschossen auf offener Straße, mitten in der Nacht. Fünf Freunde unterhalten sich, lachen, leben, haben Spaß. Der Mörder kommt auf die Gruppe zu, legt an, drückt ab. Burak: Lungendurchschuss, tot. Zwei seiner Freunde, Alex. A. und Jamal A., überleben die Mordnacht lebensgefährlich verletzt.

Wir rufen euch zur Solidarität mit der Familie und den Freunden von Burak auf. Wenn ein Mensch auf offener Straße in Berlin ermordet wird, geht uns das alle an. Wir werden nicht dazu schweigen, denn die rassistische NSU-Mordserie könnte als Vorbild gedient haben. Wir fragen uns, welche Lehren die Behörden aus ihrem Versagen im Rahmen der Ermittlungen gegen
den NSU gezogen haben. Ist Rassismus wieder das Motiv?

Lasst uns gemeinsam Burak gedenken. Lasst uns mit einer entschlossenen Demonstration Druck auf die Ermittlungsbehörden ausüben.

In Gedenken an Burak und in Solidarität mit seinen Angehörigen.

Wir werden nicht schweigen, bis der Mord aufgeklärt ist!
Wir werden den Mord nicht vergessen!

Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.

bestehend aus:
- Buraks Freunden und Verwandten
- ReachOut – Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin
- Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR)
- Allmende e.V. – Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur
- Antirassistische Initiative (ARI)
- Autonome Neuköllner Antifa
- weitere Gruppen und Initiativen, sowie interessierte Einzelpersonen

Mehr Informationen gibt es hier.

Neukölln nazifrei? Zeit zu handeln!

Einschüchterungsversuche, rassistische Hetze, rechte Aufmärsche, körperliche Angriffe, zerstörte Fensterscheiben, Hakenkreuzschmierereien und brennende Häuser – dies ist die erschreckende Bilanz der Neonazi-Aktivitäten im Bezirk Neukölln im Jahr 2012. Der Aktionsraum der hier aktiven Neonaziszene zieht sich vom Hermannplatz im Neuköllner Norden, über die Parchimer Allee und Britz, bis in den tiefen Süden Neuköllns nach Rudow an die Spinne. Die strategischen Ziele der Neonazis, die sich größtenteils im Umfeld der NPD organisieren, sind dabei klar: Gegner_innen sollen bekämpft und engagierte Bürger_innen eingeschüchtert werden. Zudem versuchen sie mit rassistischen Slogans im bürgerlichen Lager auf Stimmenfang zu gehen. Dieses Problem ist nicht neu: Organisierte Neonazis sind seit ca. zehn Jahren in Neukölln aktiv und versuchen vor allem im Süden des Bezirks einen Raumen der Angst zu schaffen.

Zeit zu handeln!

Diesem Treiben der Neonazis in Neukölln muss ein Ende gesetzt werden. Im November 2012 haben wir bereits bewiesen, dass wir einen Neonaziaufmarsch durch Rudow blockieren können. Wir müssen weitere Gegenaktivitäten planen. Dazu bedarf es einer breiten Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Initiativen, antifaschistischen Gruppen, Parteien, lokalen Vereinen, Gewerkschaften und engagierten Einzelpersonen. Werde auch Du aktiv! Aus diesem Anlass wird es am Mittwoch, den 20. Februar 2013 um 19.00 Uhr eine Infoveranstaltung zum Thema „Neonaziaktivitäten in Neukölln“ in der alten Dorfschule Rudow geben. Dort soll zum einen darüber informiert werden, welche Neonazistrukturen es in Neukölln gibt. Zum anderen sollen gemeinsame Gegenstrategien vorgestellt und diskutiert werden.

» 20.02 (Mittwoch) | 19 Uhr | „Neonaziaktivitäten in Neukölln“ (Infoveranstaltung)
Wo? Alte Dorfschule Rudow (Alt-Rudow 60, U7 Rudow)

» 02.03 (Samstag) | 14 Uhr | gemeinsamen Kiezsparziergang zum Entfernen von Neonazipropaganda
Wo? Alte Dorfschule Rudow (Alt-Rudow 60, U7 Rudow)

Es laden ein: Bündnis Neukölln, Antifa AG Neukölln, Neukölln gegen Nazis und Aktionsbündnis Rudow.

NPD-Veranstaltung in Gropiusstadt sabotieren!

Über 350 Menschen beteilitgen sich am Protest gegen die Nazis. Einen Bericht dazu findet ihr hier.

Am 16.2. plant die Berliner NPD in der Zeit ab 12 Uhr eine Saalveranstaltung im Neuköllner Ortsteil Gropiusstadt. Für die Veranstaltung, zu der nach eigenen Angaben 60 bis 80 Neonazis erwartet werden, hat das Bezirksamt der NPD einem Raum im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt zugewiesen. An diesem Tag soll der bundesweit bekannte NPD-Führungskader Udo Pastörs zum von Rassist_innen mit Vorliebe konstruierten Phänomen des „Asylmissbrauch“ sprechen.

Wir rufen euch auf am 16.Februar die NPD-Veranstaltung in Gropiusstadt mit vielfältigen und kreativen Aktionen zu stören.

Wir dulden keine Nazi-Hetze – Kein Raum für Rassist_innen!

Gegenkundgebung: 11.00 Uhr I U-Bahnhof Lipschitzallee (U7)

Mehr Infos unter antifa-neukoelln.net und zeitzuhandeln.antifa.cc

Zeug_innenaufruf

Auf den folgenden Zeug_innenaufruf wollen wir euch hinweisen:

Am Samstag, den 24.11. beteiligten sich knapp 70 Neonazis an einer NPD-Demo gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Rudow. Die Aufmarsch konnte nach wenigen hundert Metern durch eine Sitzblockade gestoppt werden, die Neonazis musste umdrehen und lösten ihre Demo vorzeitig auf. Im Anschluss fuhren etwa 30 von ihnen aus Rudow zu einer weiteren rechten Kundgebung in Lichtenberg. Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Neukölln treffen sie um kurz vor 17 Uhr auf eine deutlich kleinere Gruppe von Linken, die sich auf dem Weg von den Gegenprotesten in Rudow zur Silvio-Meier Demo in Friedrichshain befindet. Die Neonazis gehen sofort zum Angriff über und stürmen auf die Antifaschist_innen zu. In der Gruppe befindet sich auch Sebastian Schmidtke, Landesvorsitzender der Berliner NPD und Anmelder sowohl der Demonstration in Rudow als auch der Kundgebung in Lichtenberg. Er gilt zudem als einer der Verantwortlichen hinter dem neonazistischen Internetportal „NW-Berlin“, auf der Homepage werden in einer Feindesliste politische Gegner_innen, Journalist_innen, Politiker_innen zum Teil mit Foto aufgelistet und bedroht.

Schmidtke beteiligt sich am 24.11. aktiv an dem Angriff, er schlägt mit einem Regenschirm auf die Linken ein und drückt einen von ihnen am Hals auf den Boden.

Wir bitten nun Betroffene und Zeug_innen ihre Beobachtungen der Situation in Gedächtnisprotokollen niederzuschreiben. Bitte sendet diese möglichst verschlüsselt an uns (PGP-Key) oder den Berliner Ermittlungsausschuss (PGP-Key) mit dem Stichwort „S-Bahnhof Neukölln“ (Übergabe an den EA kann auch auf dem Postweg oder persönlich während der Sprechstunden erfolgen)

Kein Raum für Rassist_innen!

Rund 600 Menschen beteiligten sich an den Proteste gegen den Aufmarsch von rund 70 Nazis. Der Aufmarsch konnte erfolgreich gestoppt werden. Mehr dazu und die passenden Bilder findet ihr bei Indymedia.

Eine Übersichtskarte zum ausdrucken findet ihr hier. Für den Tag gibt es einen Ticker via Twitter. Auch der EA ist an dem Tag unter der Nummer 030/6922222 erreichbar. --> Mehr Infos hier.

Seit einigen Tagen mobilisiert die Berliner NPD für den 24.11.12 zu einer Demonstration durch den südlichen Neuköllner Ortsteil Rudow. Die Demo richtet sich gegen eine geplante provisorische Unterkunft für Flüchtlinge, die für zwei Jahre in Containern auf einer Brachfläche in der August-Fröhlich Straße/Kanalstraße untergebracht werden sollen. Die NPD versucht sich nun offenbar an die Spitze des völkischen Zuges zu setzen und fabuliert im Internet über „Lärm, Müll und Kriminalität“ und gibt sich besorgt um Rudows „dörflichen Charakter“. Bereits am 7.November führten etwa 20 Neonazis der NPD und des „Nationalen Widerstand Berlin“ eine Kundgebung mit dem gleichen rassistischen Tenor durch, um eine zeitgleich stattfindende Filmveranstaltung mit anschließender Diskussion über die Unterbringung von Flüchtlingen in Rudow zu stören und die Teilnehmer_innen einzuschüchtern.

Fällt die Berliner NPD sonst durch organisatorische Unzulänglichkeiten, verpatzte Kundgebungen und ihre weitgehende Personalunion mit dem gewalttätigen Neonazi-Netzwerk „NW-Berlin“ auf, muss befürchtet werden, dass die Hetze gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft teilweise auf fruchtbaren Boden fällt. Rassistische Ressentiments sind in der Bevölkerung weit verbreitet und werden so auch zur strategischen Manövriermasse für die Politik bürgerlicher Parteien. So kamen am 9.Oktober auf Einladung von mehreren CDU-Abgeordneten mehr als 150 Menschen in einer Rudower Gaststätte zu einer „Bürgerversammlung“ zusammen. Die Stimmung war derartig durch aggressive Ablehnung geprägt, dass die anwesenden Neonazis, die trotz Hinweis geduldet wurden, sich nicht ein Mal selbst zu Wort melden mussten. Was sich die Neonazis vorstellen, wenn sie den „dörflichen deutschen Charakter“ verteidigen, hatte sich in der Nacht zuvor in dem an Rudow angrenzenden Waßmannsdorf gezeigt. Vermummte warfen an der dortigen Flüchtlingsunterkunft mehrere Scheiben ein, versuchten gewaltsam in das Gebäude einzudringen und hinterließen neben gesprühten Drohungen auch die Signatur „NW-Berlin“.

Vor diesem Hintergrund ist die Solidarität von Antifaschist_innen notwendig. Solidarität mit Menschen, die es auf ihrer Flucht in die militärisch abgeschottete „Festung Europa“ geschafft haben, die hier tagtäglich rassistischen Anfeindungen ausgesetzt sind und vom institutionellen Rassismus in häufig menschenunwürdigen Unterkünften und mit Sondergesetzen gegängelt werden. Solidarität mit den von ihnen initiierten Kämpfen für bessere Lebensbedingungen, wie sie gerade z.B. in Berlin am Oranienplatz und Pariser Platz geführt werden. Am 24.11. ist praktische antirassistische Solidarität auf der Straße gefordert.

Kein Raum für Rassist_innen! Solidarität mit den Flüchtlingen & ihren Kämpfen! Naziaufmarsch in Rudow blockieren!

24.11.12 I 12.00 Uhr I U-Bahnhof Rudow
Infos: antifa-neukoelln.net I zeitzuhandeln.antifa.cc I neukölln-gegen-nazis.de

…und danach zur Silvio-Meier Demo: U-Bhf Samariter Straße I silvio-meier.tk

Eine Flyer zu selberkopieren findet ihr hier. Einen ausführlichen Artikel mit weiteren Informationen findet ihr hier.

Aktuelle Infos zum Aufmarsch der Nazis und dem Gegenprotest bekommt ihr bei einem Infoabend am 22.11.12 ab 20 Uhr in der Tristeza.

Antifaschistischer Infoflyer für Neukölln erschienen

Auf folgenden Artikel wollten wir euch aufmerksam machen:

[B-Nk] 2. Antifa-Infoflyer erschienen

Mehr als tausend Exemplare der zweiten Ausgabe des „Berlin Info –Spezial Neukölln“ sind bereits verteilt worden oder in den Briefkästen im Süden Neuköllns gelandet. Weitere Verteilungen werden folgen. Thematisch deckt der Infoflyer eine breite Palette von Themen ab: Von der rassistischen Hetze des Neuköllner Bezirksbürgermeisters, rechte Umtriebe unter den Anhänger_innen des lokalen Fußballvereins TSV Rudow und den Verbindung von Neuköllner Neonazis und dem berlinweiten Netzwerk „NW-Berlin“ über den Mord an Burak B. im April diesen Jahres bis hin zum Versagen der Sicherheitsbehörden im Zusammenhang mit der neonazistischen Mordserie des NSU. Abgerundet wird das Ganze einem ausführlichen Linktteil und einem Einblick in die Chronik rechter Gewalt in Neukölln.

Den kompletten Artikel findet ihr bei Indymedia.

Antifaschistisches Konzert in Südneukölln

Solidarität mit den vom neonazistischen Terror Betroffenen!

Brandanschläge, zersprengte Briefkästen, eingeworfene Scheiben – von Angriffen wie diesen waren in den letzten Wochen Menschen betroffen, die sich gegen die rechte Präsenz und Propaganda in Neukölln und Treptow-Köpenick zur Wehr setzen: So auch Mitte August als zwei antifaschistisch engagierte Politiker der Parteien »Die Linke« und der SPD-Jugendorganisation »Jusos« angegriffen wurden. Während in der Presse der Täterkreis als »eine Clique junger Neonazis aus Johannisthal und Rudow« (Tagesspiegel vom 22.08.2012) eingegrenzt wird und antifaschistische Gruppen Verantwortliche beim Namen nennen, hat die Polizei keine Ermittlungserfolge vorzuweisen. Letzteres gilt bis heute auch für den Mord an dem 22 jährigen Burak B. am 05./06. April 2012 in Buckow.

Die Bereitschaft Anschläge auf Personen und Projekte zu verüben, die in ihrer Ideologie keinen Platz haben, ist bei den Neuköllner Neonazis stark ausgeprägt und wurde nicht nur in der jüngsten Vergangenheit mehrfach in die Tat umgesetzt. Dabei sind die Neuköllner Neonazis gut mit anderen Nazistrukturen vernetzt. So unterhalten sie nicht nur Kontakte zur gewaltbereiten Naziszene in Teltow/Fläming und Zossen, sondern sind auch eng an das neonazistische Netzwerk »Nationaler Widerstand Berlin« angebunden. Auf dessen Internetportal werden Bilder und Adressen von Personen und Lokalitäten, die die Nazis als politische Gegner_innen betrachten, veröffentlicht und zum »praktischen Vorgehen« aufgefordert. Darunter befanden sich etliche Personen und Objekte, die nun das Ziel der genannten Naziangriffe wurden.

Antifaschistisches Konzert: 8.9.2012 | 16 Uhr | U-Bahnhof Rudow

mit:
Alice Dee
Kaveh
Spoke und Lady kay
Disco
Sia

Keine »Homezone« für Nazis! Für eine antifaschistische Gegenkultur!
Weitere Informationen unter: zeitzuhandeln.antifa.cc

Veranstaltungsreihe zum Tag der Befreiung Neuköllns vom 12. bis 28. April 2012

Vom 12. bis 28. April 2012 finden in Berlin-Neukölln verschiedene Veranstaltung im Vorfeld des Tag der Befreiung Neuköllns vom Nationalsozialismus statt. U. a. wird es am Tag selber, am 28. April, eine antifaschistische Streetparade durch Neukölln geben. Des weiteren sind noch zwei Vorträge und eine Fahrradfahrt zu Stätten nationalsozialistischer Zwangsarbeit in Neukölln geplant. Die kommenden Termine hier noch mal in der Übersicht.

» Infoveranstaltung: „Das vergessene KZ Columbia-Haus“
17. April 2012 // 19:00h // Laidak

» Fahrradfahrt zu Stätten nationalsozialistischer Zwangsarbeit in Neukölln
22. April 2012 // 15:00h // Tempelhofer Feld, Eingang Columbiadamm

» Infoveranstaltung: „Frauen im antifaschistischen Widerstand in Neukölln 1933-1945“
24. April 2012 // 19:00h // Tristeza

» Antifaschistische Streetparade
28. April 2012 // 17:30h // Hermannstraße Ecke Rollbergstraße, Nähe U-Bhf. Boddinstraße

Mehr Infos gibt es unter befreiungneukoelln.blogsport.de