Kein Ort für Nazis! Neukölln gegen Nazis! http://neukoelln.blogsport.de Kampagnenseite gegen Nazis im Neuköllner Kiez Tue, 12 Mar 2019 23:06:53 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en 21.03.2019 – Diskussionsveranstaltung: „Danke, Antifa! Vom antifaschistischen Notwehrkonzept und staatlichen Gewaltmonopol“ http://neukoelln.blogsport.de/2019/03/13/21-03-2019-diskussionsveranstaltung-danke-antifa-vom-antifaschistischen-notwehrkonzept-und-staatlichen-gewaltmonopol/ http://neukoelln.blogsport.de/2019/03/13/21-03-2019-diskussionsveranstaltung-danke-antifa-vom-antifaschistischen-notwehrkonzept-und-staatlichen-gewaltmonopol/#comments Tue, 12 Mar 2019 23:04:45 +0000 Administrator Home http://neukoelln.blogsport.de/2019/03/13/21-03-2019-diskussionsveranstaltung-danke-antifa-vom-antifaschistischen-notwehrkonzept-und-staatlichen-gewaltmonopol/

Donnerstag, 21. März, 20.00 Uhr
k-fetisch (Wildenbruchstraße 86, Neukölln)

Obwohl die Statistiken eine deutliche Zunahme rechter Gewalttaten in den letzten Jahren belegen, herrscht immernoch die Überzeugung, rechte Scharfmacher*innen entschuldigen und rechte Übergriffe relativieren zu müssen. Trotz einer offensichtlichen Bedrohungslage, wie der Brandserie in Neukölln, wird rechte Gewalt ausgeblendet, verschleiert und verharmlost. Die partielle gesellschaftliche Sensibilisierung nach dem NSU-Komplex hinsichtlich der Verstrickung staatlicher Institutionen in den rechten Terror hat weder zu einem Umbau der Sicherheitsorgane noch zur politischen Einsicht geführt, die rechte Mitte und den rechten Rand verstärkt ins Visier zu nehmen.
Wer sich und andere vor Neonazigewalt schützen will, muss sich also nach wie vor mit Selbstschutz im weiteren Sinne beschäftigen. Doch die Auseinandersetzung mit Neonazis steht vermehrt aus Teilen der “Zivilgesellschaft” unter Beschuss. Selbst von AfD-Trollen und staatlichen Förderungen unter Druck gesetzt, wird sich bei jedem unglücklich stolpernden Nazi von einer lang erprobten und halbwegs erfolgreichen Praxis im Kampf gegen Neonazis distanziert. Als faden Ausweg ertönt gleichzeitig der Ruf nach den Sicherheitsbehörden…

Ein Diskussionsabend zu antifaschistischem Selbstschutz und zu strukturellen Hindernissen bei der Strafverfolung am Beispiel Neukölln.

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Flyer für den Schillerkiez http://neukoelln.blogsport.de/2018/10/11/flyer-fuer-den-schillerkiez/ http://neukoelln.blogsport.de/2018/10/11/flyer-fuer-den-schillerkiez/#comments Thu, 11 Oct 2018 17:23:14 +0000 Administrator Home http://neukoelln.blogsport.de/2018/10/11/flyer-fuer-den-schillerkiez/

Nach den bisherigen Ansammlungen von Neonazi Gruppen am 29.09. sowie am Abend des 05.10. wurden Anwohner*innen und Nachbar*innen im Kiez informiert und gleichzeitig aufgefordert, gemachte Beobachtungen weiterzuleiten, die zur Kenntlichmachung der Täter führen kann. Anbei befindet sich ein mehrsprachiger Flyer zum selber ausdrucken und aktiv werden.

Der Flyer kann gerne in weitere Sprachen übersetzt und vervielfältigt werden!

Download der PDF-Dateien:
Part I
Part II

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Zwei Wochen hintereinander: Naziübergriffe in Neukölln! http://neukoelln.blogsport.de/2018/10/07/zwei-wochen-hintereinander-naziuebergriffe-in-neukoelln/ http://neukoelln.blogsport.de/2018/10/07/zwei-wochen-hintereinander-naziuebergriffe-in-neukoelln/#comments Sun, 07 Oct 2018 10:57:30 +0000 Administrator Home http://neukoelln.blogsport.de/2018/10/07/zwei-wochen-hintereinander-naziuebergriffe-in-neukoelln/

Bereits in der Nacht zum Samstag den 29.09. kam es an der Neuköllner U-Bahnstation Boddinstraße zu einer Ansammlung von bisher unbekannten 15-20 Nazis. Konfrontiert mit engagierten Antifaschist*innen aus dem umliegenden Kiez, kam es zu sofortigen Auseinandersetzung und Angriffen, die erfolgreich abgewehrt werden konnten. Gleichzeitig kam es zu Beschimpfungen als „Zecken“ und „Juden“ durch die Angreifer. Mit Eintreffen der Polizei verstreuten sich die Nazis in den umliegenden Straßen.
Am Freitag den 05.10. sammelte sich die gleiche Gruppe aus den ca. 18 bis 35 Jahre alten Männern erneut abends in der Nähe der beiden Linken Locations Syndikat und Lunte, offensichtlich auf der Suche nach weiteren Auseinandersetzungen. Erneut wurden sie von einer Vielzahl von Antifaschist*innen und Anwohner*innen vertrieben.
Da leider von weiteren Vorfällen dieser Art auszugehen ist, lohnt es sich sicher, die eigenen Abendaktivitäten der kommenden Tage in der Schillerkiez zu verlegen und dort verstärkt Präsenz zu zeigen. Passt auf euch und andere auf. Denn Neukölln ist kein Ort für Nazis!

Dieser Text wurde im Kiez verteilt:

FIGHT BACK!

Naziübergriffe in Neukölln!

In der Nacht zum Samstag den 29.09. sowie gestern Nacht (05.10.) sammelten sich Nazi-Gruppen von 15-20 männlichen Personen zwischen 18-35 Jahren im Schillerkiez und am U-Bahnhof Boddinstraße. Konfrontiert mit engagierten Antifaschist*innen, kam es zu Auseinandersetzungen und Angriffen, die erfolgreich abgewendet werden konnten. Bisher gibt es noch keine gesicherten Infos über die Nazis.

Falls ihr Beobachtungen gemacht habt, schreibt diese bitte an: kontakt@neukoelln-gegen-nazis.de

Wenn wir genug belastbare Informationen bekommen oder rausgefunden haben, werden wir diese veröffentlichen.

Verteilt diese Info an Nachbar*innen, Kneipen, Spätis etc. im Kiez!

Antifaschistischen Selbstschutz organisieren!


+++ english version +++

This text was spreaded in the hood:

FIGHT BACK!

Nazi attacks in Neukölln!

During saturday night, 29th september, and yesterday night, 5th october, nazi groups of 15-20 male persons, age 18-35, assembled in Schillerkiez and U-Boddinstraße. They wanted to attack people and antifascist locations. Antifascists confronted them, so they had to run away. There are no secure informations about the nazis.

So, if you have any informations about the attacks and the nazis, please send them to: kontakt@neukoelln-gegen-nazis.de

We will publish detailed articles here, when we have enough informations.

Spread the word and inform neighbours, pubs, spätis, etc.!

Organize antifascist self-protection!

+++ arabic version +++

اعتداءات نازية في نويكلن (Neukölln )
في مساء يوم الجمعة 29.09.2018
وفي مساء يوم البارحة 05.10.2018
اجتمعوا مجموعة نازية مكونة من 15الى 20 رجل
اعمارهم بين 18 و35 سنة في حارة شللر (Schillerkiez)
وبالقرب من اوبان بودين شتراسة(Boddinstraße)
وتواجهوا مع مجوعة من مناهضي النازية
لهذا الوقت لا يوجد اي معلومات عن هذه المجموعةالنازية.

الرجاء اذا احدكم رأى او تعرض الى اي اعتداء الكتابة لنا على هذا الإميل.
Kontakt@neukoelln-gegen-nazis.de

الرجاء توزيع هذه المعلومات الى ( الجيران – المقاهي المحال التجارية )

+++ spanish version +++

FIGHT BACK

Ataque nazi en Neukölln!

En las noches del viernes al sábado 29.09 y 5.10 unos 15-20 nazis (todos hombres de entre 18-35 años) se juntaron en Schillerkiez y en la estación de U-Bahn Boddinstrasse.
Algunxs antifascistas se defendieron y se enfrentaron a ellos consiguiendo echarles del barrio con éxito.
Todavía no hay informaciones sobre los nazis.

Si observais algo, escribid por favor a kontakt@neukoelln-gegen-nazis.de

Informad a vuestras vecinas, amigos, bares y spätis!

Autodefensa Antifascista!

+++ polish version +++

FIGHT BACK!

Napady nazistowskie w Neukölln!

W piątek, 29.9. oraz tydzień póżniej, 05.10., okolo 15-20 faszystów
zgromadziło się w Schillerkiez i na stacji U-Boddinstraße. Byli w wieku
od 18 do 35 lat. Stawiła im opór grupa zaangażowanych antyfaszystów,
doszlo do zamieszania i napasci, zdołano ich jednak przegonić. Do tej
pory nie mamy żadnych potwierdzonych informacji o tożsamośći tych faszystów.

Jeżeli zaobserwowaliśćie te wypadki i macie jakiekolwiek informacje,
napiszcie proszę do: kontakt@neukoelln-gegen-nazis.de

Jak bedziemy mieli wystarczająco duzo wiarygodnych faktów, to je
opublikujemy.

Prosimy o rozprowadzenie tej ulotki w waszym sąsiedztwie, w knajpach, w
kioskach itd.!

Zorganizować antyfaszystowską ochronę!

+++ please translate this flyer in other languages +++

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14.-16. Juli: Offenes Neukölln http://neukoelln.blogsport.de/2017/07/15/14-16-juli-offenes-neukoelln/ http://neukoelln.blogsport.de/2017/07/15/14-16-juli-offenes-neukoelln/#comments Sat, 15 Jul 2017 09:05:02 +0000 Administrator Home http://neukoelln.blogsport.de/2017/07/15/14-16-juli-offenes-neukoelln/ Neukölln ist offen, solidarisch und bunt!
Was ist Offenes Neukölln?

Vom Freitag, 14. Juli bis Sonntag, 16. Juli findet in ganz Neukölln das Festival „Offenes Neukölln“ statt. An diesem Wochenende erwartet euch ein buntes Programm aus rund 100 Veranstaltungen und Aktionen, vom Straßenfest bis zur politischen Diskussion, von Kunst-Performances bis zum interkulturellen Frühstück, vom postkolonialen Stadtrundgang bis zum Bolzplatzturnier.

Was wird passieren?
Über 80 Initiativen und Organisationen, Vereine und Kneipen haben sich dem Festival angeschlossen und bieten für jede und jeden etwas. Vom Landwehrkanal bis Rudow, vom Hermannplatz bis zur Hufeisensiedlung wird sich Neukölln pulsierend, fröhlich, antirassistisch und kämpferisch zeigen.

Warum machen wir das?
Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 800 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte gezählt. Bei uns in Neukölln gibt es seit etwa einem Jahr vermehrt rechtsradikale Übergriffe: Autos werden angezündet, Menschen bedroht. In Berlin und anderswo in Deutschland werden mit rassistischen Positionen Sitze in Parlamenten gewonnen.

Wir wollen uns das nicht bieten lassen und zeigen, dass Neukölln zusammenhält! Neukölln ist kein Ort des Hasses, sondern gemeinsamer Lebensraum für Menschen aus mehr als 150 Ländern. Neukölln ist Halal-Fleisch und billiges Bier gleichzeitig, ein buntes Gedränge verschiedenster Menschen und Sprachen.

Mehr Hintergründe zu der Terrorserie gibt es bei Deutschlandradio Kultur.
Wer steckt dahinter?

Das Festival wird organisiert vom Bündnis Neukölln, einem Zusammenschluss verschiedener Organisationen, Initiativen, Gewerkschaften, Parteien, Religionsgemeinschaften und vieler Einzelpersonen. Mehr über uns.

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Neuköllner Erklärung gegen die AfD http://neukoelln.blogsport.de/2017/07/08/neukoellner-erklaerung-gegen-die-afd/ http://neukoelln.blogsport.de/2017/07/08/neukoellner-erklaerung-gegen-die-afd/#comments Fri, 07 Jul 2017 23:00:27 +0000 Administrator Home http://neukoelln.blogsport.de/2017/07/08/neukoellner-erklaerung-gegen-die-afd/ Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) versucht, die politische Rechte in Deutschland neu zu erfinden. Gestartet als nationalkonservative Mittelstandspartei will sie rechte Positionen, wie man sie bislang von der NPD kannte, salonfähig machen. Mit ihrer Strategie des kalkulierten Tabubruchs rückt sich die AfD nicht nur geschickt ins mediale Rampenlicht, sondern verstärkt insgesamt ein gesellschaftliches Klima der Ausgrenzung. (weiterlesen…)

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Absage an Andreas Wild http://neukoelln.blogsport.de/2017/05/13/absage-an-andreas-wild/ http://neukoelln.blogsport.de/2017/05/13/absage-an-andreas-wild/#comments Sat, 13 May 2017 22:30:36 +0000 Administrator Home http://neukoelln.blogsport.de/2017/05/13/absage-an-andreas-wild/ „Kiez und Kneipe“ hat die Veranstaltung mit dem AfDler am 16. Mai mit trotziger Geste abgesagt. „Bedroht“ wurden sie also? Als ob die Politik eines Andreas Wild keine ständige Bedrohung wäre. Aus der Position von „Kiez und Kneipe“ mag die rassistische Hetze der AfD easy wegzustecken sein, aber auch nur weil sie nicht betroffen sind.

Statement der Migrant Strikers dazu: „Die Redaktion von Kiez und Kneipe hat die mit dem AFD-Bundeskanditat für Neukölln Andreas Wild in der Schillerpromenade geplante Veranstaltung abgesagt. Gründe dafür seien divers, von einem gegen die Zeitung aufgeforderten Anzeigenboykott bis zu Gewaltandrohungen gegen einzelnen Redaktionsmitglieder. Damit sei das “demokratische journalistische Verhalten von einigen Menschen in Neukölln mit dem Argument des Schutzes der Demokratie, aber eben auch mit Mitteln der Einschüchterung” verhindert worden, lautet der Redaktion. Als Kollektiv von Migrant_Innen hatten wir die Petition für die Absage der Veranstaltung unterstütz. Deshalb freuen wir uns sehr darauf, dass Andreas Wild in einer Kneipe unseres Bezirks nicht zum Wort kommt. Ein Nazi-Anhänger kann Anzug und Krawatte tragen, sich wählen lassen und in einer Bezirksverordnetenversammlung sitzen. Das ändert nichts an der Tatsache, dass er ein Nazi ist und bleibt. Der Redaktion von Kiez und Kneipe ist es bewusst, dass Wild “in der Vergangenheit durch völkische und rassistische Parole auffiel” und davon “distanziert” sie sich. Durch völkische und rassistische Parole “aufzufallen” ist doch für uns wie für jede Migrant_Innen in der Stadt kein bloßes Tagesereignis, kein bloßes Nachrichtenmaterial, sondern ein konkreter Angriff auf unser Leben, der von keiner “demokratischen” Meinungsfreiheit gedeckt werden kann. Wer rechtsextreme Einschüchterungen an ihrer eigenen Haut erfährt, der/die ist gezwungen, eine klare politische Stellung zu nehmen. Sich von völkischen und rassistischen Parolen einfach zu distanzieren, ist ein Privileg, das wir nicht haben.

Weitere Hintergründe auch bei nk44.blogsport.de

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Kiez und Kneipe Neukölln und Schiller’s müssen Veranstaltung absagen! http://neukoelln.blogsport.de/2017/05/08/kiez-und-kneipe-neukoelln-und-schillers-muessen-veranstaltung-absagen/ http://neukoelln.blogsport.de/2017/05/08/kiez-und-kneipe-neukoelln-und-schillers-muessen-veranstaltung-absagen/#comments Mon, 08 May 2017 22:57:45 +0000 Administrator Home http://neukoelln.blogsport.de/2017/05/08/kiez-und-kneipe-neukoelln-und-schillers-muessen-veranstaltung-absagen/ Am Dienstag, den 16.5. möchte die Neuköllner Kiezzeitung „Kiez und Kneipe“ den Bundestags-Direktkandidaten der AfD-Nazipartei, Andreas Wild, zu einem „Gespräch“ in die Kneipe „Schiller’s“ im Schillerkiez einladen. Diese Veranstaltung ist für uns ein offener Angriff auf viele Neuköllner*innen. Wir fordern ihre umgehende Absage und wenden uns an alle Läden und Akteur*innen, die mit Kiez und Kneipe kooperieren.

Andreas Wild ist ein Rassist („Until we ban Islam from our countries there will be no peace.“ (1)), der darüber hinaus immer wieder klar faschistische Positionen äußert. So lässt er keine Gelegenheit aus kundzutun, dass es für ihn zuviele „Ausländer“ und „Muslime“ in Neukölln gibt: „Die praktische Umvolkung, die stattgefunden hat, müssen wir wieder in eine andere Richtung lenken. Es geht nicht um eine Normalisierung, sondern um eine Rückveränderung.“(2) Eine solche Forderung funktioniert nur im Zusammenhang mit dem Gedanken an einen massiven und gewaltvollen Angriff auf Menschen mit Migrationsgeschichte, deren Recht, hier zu leben, von Wild aberkannt wird.

Wilds Bevölkerungspolitik formuliert dazu einen altbekannten Auftrag an die „deutsche Frau“: „Für Einwanderung durch den Geburtskanal deutscher Frauen. Gegen demographisches Verhungern.“(3) Und: „Jede Frau kann machen was Sie will. Im Schnitt muß sie allerdings 2 Kinder bekommen. Das geht ohne Full-time-Job leichter.“ Völkische Rückveränderung, Einwanderung durch Geburtskanal und die Frau an den Herd? Wilds Denke hat Tradition. In einer Fernsehdokumentation spricht Andreas Wild offen von einem kommenden „Bürgerkrieg“ zwischen den „Deutschen“ und dem Rest. „Zuverlässige Leute“ möchte Wild dafür auf jeden Fall schonmal bewaffnen.(4)

Andreas Wild ist ein Panikmacher, während er rechte Gewalt ignoriert. So schreibt er, dass er in heutigen Zeiten leider jeden Morgen das Wort „Anschlag“ in die Suchmaschine eingebe, um den Überblick darüber nicht zu verlieren, „wo es gerade wieder gekracht hat“ (5). Dass es in seinem Wahlkreis Neukölln seit vergangenen Sommer über 80 Angriffe auf antifaschistisch Engagierte, Linke und Menschen mit Migrationsgeschichte gab, bereitet ihm keine Sorge. Dass rund ein Dutzend davon militante Brandanschläge gewesen sind, einer davon erst ein paar Tage alt, erst recht nicht. Dass Neukölln der Bezirk ist, in dem der Nazi Rolf Z. den Engländer Luke Holland aufgrund seiner nichtdeutschen Herkunft ermordet hat und immer noch im Verdacht steht, für den Mord an Burak B. beteiligt gewesen zu sein, interessiert Andreas Wild auch nicht. Vielmehr setzt sich seine Partei dafür ein, die Aufklärung der rechten Angriffe und Anschläge ebenso zu verhindern, wie das Gedenken an Burak und Luke.

Andreas Wild ist mit seiner Partei auf strammem Rechtskurs. Dort sind bekennende Rassist*innen und Faschist*innen schon lange keine keine Randerscheinung mehr, sondern die tonangebende Fraktion. Andreas Wild ist erklärter Parteifreund Björn Höckes („Ich habe bisher keine Äußerung von Höcke gehört, an der ich irgendwas zu kritisieren hätte“(6)) Neben der völkischen Ideologie vertritt die AfD-Nazipartei eine Programmatik, die sich gegen Menschen mit geringen Einkommen und gegen soziale Sicherung und gesellschaftliche Solidarität richtet. Mit einer rückwärtsgewandten Politik, welche die heterosexuelle, weiße deutsche und verheiratete Kleinfamilie als Norm verteidigen will, stellt sich die Partei auch offen gegen Menschen, die unterschiedliche Lebensentwürfe wollen und leben.

Wir vermuten, dass hinter der geplanten Veranstaltung am 16.5. der Gedanke steht, im Sinne eines Meinungspluralismus alle Kandidat*innen zu Wort kommen zu lassen. Nun ist Andreas Wild aber wie dargestellt ein überzeugter Rechter, Rassist und Hetzer. Von den vielen schlimmen Köpfen dieser Partei ist er einer der radikalsten. Wir wissen nicht, was es mit so einer Person überhaupt zu besprechen gäbe. Erst recht gibt es keinen Grund, ihm eine Bühne für seine Hetze zu geben. Es im übrigen unerheblich, dass Andreas Wild ein Mandat hat bzw. ein Kandidat für den Bundestag ist. Dass ein bloßes Parlamentsmandat nicht vor der faschistischen Katastrophe schützt, konnte hierzulande bereits erfahren werden.

Für uns ist diese Veranstaltung ein Angriff, den wir nicht unbeantwortet lassen können. Wir fordern Kiez und Kneipe und das Schiller´s dringend dazu auf, die Veranstaltung abzusagen. Sollte das nicht möglich sein, werden wir uns im Rahmen unserer Stadtteilarbeit zukünftig dafür einsetzen, dass Läden und Akteur*innen ihre Kooperation mit der Zeitung sowie ihre Werbeanzeigen einstellen, und sich so mit den Neuköllner*innen solidarisieren, die von Andreas Wild und seiner Nazipartei tagtäglich angegriffen werden, seien es Frauen*, Geringverdiener*innen, Migrant*innen, Linke, oder Erwerbslose.

Wir freuen uns, wenn auch andere Menschen im Bezirk in den entsprechenden Läden und natürlich auch gegenüber Kiez und Kneipe und dem Schiller´s ihre Meinung über die Veranstaltung kundtun. Eine Auflistung findet sich auf den letzten Seiten der Kiez und Kneipe.

***

Unterzeichnende Neuköllner Ort, Läden, Initiativen, Gruppen:
- Solidarische Aktion Neukölln (SolA)
- Café Tschüsch
- Berlin Migrant Strikers
- Stadtteilladen lunte
- andere zustände ermöglichen (aze)
- Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt
- K-Fetisch
- KUNSTdemokratie
- Bündnis Zwangsräumung Verhindern
- Migrationsrat Berlin
- Susanne Miseré und Peter Bäß
- VVN-BdA Neukölln

Zum Unterstützen des Aufrufs schreibt uns eine Email: solidarische-aktion [ät] riseup.net

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(1) Retweet vom 3.4.17
(2) aus der rbb-Dokumentation: „Die Stunde der Populisten“
(3) Twitter 27.2.17
(4) http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/andreas-wild-afd-neukoelln-bundestagskandidat-doku
(5) Twitter vom 17.3.17
(6) Interview mit dem rechten Magazin „Compact vom 16.2.17)

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Erneute rechte Brandanschläge in Neukölln und Kreuzberg http://neukoelln.blogsport.de/2017/05/03/erneute-rechte-brandanschlaege-in-neukoelln-und-kreuzberg/ http://neukoelln.blogsport.de/2017/05/03/erneute-rechte-brandanschlaege-in-neukoelln-und-kreuzberg/#comments Wed, 03 May 2017 20:59:30 +0000 Administrator Home http://neukoelln.blogsport.de/2017/05/03/erneute-rechte-brandanschlaege-in-neukoelln-und-kreuzberg/ In der Nacht vom 03.05.2017 haben Unbekannte Täter*innen erneut zwei Autos angezündet.

In Britz (Neukölln) brannte ein Wagen gegen 2 Uhr morgens komplett aus. Das Auto gehört einer Frau, die Mitglied in der SPD-nahen Organisation „Die Falken“ ist und sich gegen rechts engagiert.

Gegen 1:30 Uhr brannte in der kreuzberger Fichtestraße ein Van. Der Wagen hatte auf der Heckscheibe einen auffälligen Antifa-Sticker.

Die Angriffsserie von Neonazis scheint also nach bekanntem Muster weiter zu gehen. Die eigens für die Angriffe in Neukölln eingerichtete LKA-Sondereinheit „Resin“ ( Rechte Straftaten in Neukölln ) scheint bisher nicht sehr viel Erfolg bei der Ermittlung der Täter*innen zu haben.


Zum Nachlesen:

Artikel vom Tagesspiegel

Blogeintrag beim stoerungsmelder

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http://neukoelln.blogsport.de/2017/05/03/erneute-rechte-brandanschlaege-in-neukoelln-und-kreuzberg/feed/
Eine Kiosktour gegen rechte Zeitungen durch Nord-Neukölln http://neukoelln.blogsport.de/2017/04/12/eine-kiosktour-gegen-rechte-zeitungen-durch-nord-neukoelln/ http://neukoelln.blogsport.de/2017/04/12/eine-kiosktour-gegen-rechte-zeitungen-durch-nord-neukoelln/#comments Wed, 12 Apr 2017 12:44:04 +0000 Administrator Home http://neukoelln.blogsport.de/2017/04/12/eine-kiosktour-gegen-rechte-zeitungen-durch-nord-neukoelln/ Antifaschismus und Solidarität im Kiez
Brandanschläge in Neukölln, der Einzug der AfD in die Abgeordnetenhäuser in Berlin, weitere Verschärfungen des Asylgesetzes usw.: Alles fiese Beispiele dafür, wie rechte Hetze und rassistische Radikalisierungen in den Alltag eingreifen. Ätzend ist aber auch, dass es beim Späti um die Ecke nicht nur Sterni, sondern auch rechte Zeitungen wie die „Compact“ oder die „Junge Freiheit“ gibt. Auch wenn diese Zeitungen vergleichsweise geringe Auflagen haben, werden hier rechtsradikale Themen und Diskurse aufgestellt und zugespitzt, rechte Aktionen verbreitet und zu rechter Gewalt angestachelt.

Wer verkauft diese Zeitungen in Neukölln und warum? Um das herauszufinden, um Verkäufer*innen davon zu überzeugen, rechte Hetze nicht mehr zu verbreiten und um zu erreichen, dass Betreiber*innen sich solidarisieren, haben wir im Rahmen der antifaschistischen Aktionswoche eine Kiosktour durch Nord-Neukölln gemacht.

Zeitungsläden und Kioske sind wichtige Orte der Nachbar*innenschaft Hier treffen sich Menschen, Erzählungen und Informationen. Für uns als Stadtteilgruppe und als Leute, die im Kiez wohnen, ist es wichtig zu wissen, welche Läden cool sind, wer solidarisch ist oder wichtige Informationen für den Alltag hat. Der Kontakt zu den Betreiber*innen ist auch eine Möglichkeit, die eigene politische Arbeit vorzustellen und über die Läden in die Nachbar*innenschaft zu tragen. Viele Spätis werden von Menschen betrieben, die selbst Zielscheibe von rechten Angriffen und Beleidigungen sind. Wir wollen Solidarität einfordern, aber auch solidarisch mit denen sein, die von rechter Hetze direkt betroffen sind. Andersherum wollen wir auch wissen, wo die Naziläden liegen, wer explizit unsolidarisch ist und mit wem wir nicht zusammenarbeiten wollen. Für uns ist die Kiosktour eine Aktion sowohl gegen rechte Hetze als auch für eine solidarische Organisierung im Alltag unserer Nachbar*innenschaft.

Die Vorbereitung
Bevor wir die Tour gestartet haben, haben wir uns in einem Workshop argumentativ vorbereitet, gute Antworten auf verschiedene Einwände gesammelt und Szenarien durchgespielt. Das gibt nicht nur Sicherheit, sondern ist wichtig, um auch auf die unterschiedlichen rechten Positionen schnell und angebracht reagieren zu können. Während Compact eindeutige völkische und verschwörungstheoretische Positionen vertritt, fällt die Junge Freiheit vor allem durch neoliberal-rechte Themen auf. Die Nationalzeitung wiederum ist eindeutig neonazistisch. Alles Nazis, aber keine Einheit.
Wir hatten vier Routen rausgesucht und insgesamt 17 Läden im Vorfeld ausgemacht, die die Ekelblätter verkaufen. Info-Quellen waren sowohl eigene Vor-Ort-Besuche im Vorfeld als auch der Internetdienst mykiosk.com. Bei mykiosk.com lässt sich das “gewünschte” Magazin eingeben und auf einer Karte anzeigen, wo dieses überall verkauft wird.

Ein guter Termin für eine Kiosktour ist der dritte Freitag im Monat: Freitags erscheint die Junge Freiheit, ungefähr Mitte des Monats erscheint die Compact. D.h. diese beiden Blätter sind meist am dritten Freitag noch nicht ausverkauft und man kann anhand der aktuellen Ausgabe argumentieren bzw. den Betreiber*innen das Exemplar zeigen, um das es geht.

In der Vorbereitung haben wir uns auf die Strategie geeinigt, nicht aggressiv aufzutreten, erstmal zu informieren über Compact, JF und Co, aber offensiv zu versuchen, die Betreiber*innen zu überzeugen, die rechten Zeitungen nicht mehr zu verkaufen. Wir wollten auf die Gefährlichkeit der rechten Blätter insistieren statt uns auf “Meinungsfreiheit”-Debatten einzulassen. Außerdem wollten wir den Kontext der Nachbar*innenschaft klarmachen: Hier sollen sich Rechte nicht wohl und “ganz normal” fühlen. Solange Rechte eine unmittelbare Gefahr für die meisten Bewohner*innen Neuköllns darstellen, gibt es kein Grund, deren „Meinung“ zu tolerieren. Für Spätibetreiber*innen, die das ähnlich sehen, hatten wir mit “Kein Ort für Nazis”-Wimpeln ein sichtbares Zeichen gegen rechts dabei, das in den Läden aufgehängt werden kann.

Die Tour
Mit knapp 20 Leuten in 4 Teams sind wir am 17. März für 1,5 Stunden durch Nordneuköllner Kiosks, Zeitschriftenläden, Supermärkte und Spätis gezogen. Vorweg schonmal: Es war super! Aber Augen auf bei weiß-deutschen Lottoläden…

Erste Überraschung: Viele der gelisteten Verkaufsstellen verkaufen de facto keine rechten Zeitungen. Auf Nachfrage sagten die Betreiber*innen auch klipp und klar, dass sie die Hefte regelmäßig zurückschicken, ohne sie in die Auslage zu stellen. Obwohl sie die Zeitungen regelmäßig abbestellen, berichteten mehrere, dass die Grossist*innen sie ihnen immer wieder schicken. Aber niemand ist verpflichtet, den Scheiß ins Regal zu räumen.

Nicht alle Betreiber*innen grenzten sich so klar von rechten Positionen ab. Alle Teams wurden auch mit einzelnen Betreiber*innen konfrontiert, die mit Meinungsfreiheit, Extremismustheorie oder chauvinistischen Positionen argumentierten – zum Beispiel in deutschen Lottoläden.

Dennoch waren wir überrascht, wie viele Ladenbesitzer*innen einen klaren Standpunkt gegenüber rechten Zeitungen und Zeitschriften haben. Die Frage war eher, was gilt genau als rechts und was ist nur “normal rassistisch”? Und was ist mit den nicht-deutschsprachigen rechten und nationalistischen Zeitungen, die wir erstmal ausgelassen haben? Manche wussten auch einfach nicht genau, was sie da verkaufen, und ließen sich sofort überzeugen, weil sie keine rechten Blätter in ihrem Laden wollen. Einige beförderten die ausgelegten Exemplare nach erhaltener Info direkt mal dorthin, wo sie hingehören: In den Müll.

Die Tour war außerdem ein guter Anlass, um über aktuelle rechte Aktivitäten im Kiez zu informieren und Informationen zu Angriffen auf migrantisch geführte Spätis und Läden von Nazis zu bekommen. Auch konnten wir abstecken, wer unsere Allies sind und beispielsweise Flyer der #hayir-Kampagne gegen das Präsidialsystem in der Türkei auslegen.
Aus jedem Team werden Leute nochmal zu den Läden gehen, wo wir nicht die Besitzer*innen angetroffen haben, sondern nur Verkäufer*innen oder wo sich die Betreiber*innen überlegen wollten, die Zeitungen nicht mehr zu verkaufen. Bei einigen Läden waren wir schon ein zweites Mal — und siehe da: Die Rotzblätter sind aus der Auslage verschwunden.

Weitere schöne Momente der Tour: Einige Spätis haben gleich „Kein Ort für Nazis“-Wimpel aufgehangen, Aufkleber an die Tür geklebt oder uns Getränke ausgegeben. Zudem haben wir Kiosks, die offenbar bewusst keine rechten Zeitungen verkaufen, darauf angesprochen und ihre Entscheidung gefeiert — worüber sie sich natürlich gefreut haben.

Was bleibt?
Die Erlebnisse in den Läden haben gezeigt, dass der Argumentationsspielraum oft nicht allzu groß ist. Betreiber*innen, die ihr Angebot als Teil einer Meinungsvielfalt sehen, oder rinks mit lechts verwechseln, ändern nicht einfach mal so ihre Grundeinstellungen, wenn wir für 15 Minuten vorbeischauen. Genauso sind rechte Betreiber*innen natürlich nur schwer davon zu überzeugen, dass genau die Zeitungen, die ihrer politischen Einstellung entsprechen, ein Problem sein sollten. Aber viele Betreiber*innen wissen gar nicht, welche Zeitungen und Zeitschriften rechte Hetze verbreiten. Wichtig war, hier zu informieren. Ob sich Halb-überzeugte/Unentschiedene auf unsere Seite schlagen, wird sich erst zeigen, wenn wir hartnäckig bleiben und wiederkommen.
Solidarische Organisierung lässt sich nicht auf einen Nachmittag beschränken. Wir müssen uns regelmäßig da einmischen, wo wir eh sind und wo der Schuh am meisten drückt: in unserem Alltag!

Wie sieht‘s bei euch aus?
Für uns war die Kiosktour gegen rechte Zeitungen und Zeitschriften eine super Erfahrung und eine Aktion, die wir nur wärmstens empfehlen können.
Falls ihr auch eine Tour machen möchtet oder dazu Unterstützung wollt, schreibt uns gerne. Verwendet gerne auch den Flyer, den wir in den Spätis verteilt haben.
Wir sehen uns im Alltag:

Solidarische Aktion Neukölln
Wir sind eine nagelneue Gruppe, daher haben wir noch keine Homepage oder ähnliches. Schreibt uns aber gern auf solidarische-aktion@riseup.net

Flyer zur Kieztour zum Download hier

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http://neukoelln.blogsport.de/2017/04/12/eine-kiosktour-gegen-rechte-zeitungen-durch-nord-neukoelln/feed/
Mit 700 Leuten durch Rudow http://neukoelln.blogsport.de/2017/03/30/mit-700-leuten-durch-rudow/ http://neukoelln.blogsport.de/2017/03/30/mit-700-leuten-durch-rudow/#comments Thu, 30 Mar 2017 12:00:25 +0000 Administrator Home http://neukoelln.blogsport.de/2017/03/30/mit-700-leuten-durch-rudow/

Schön wars! Im Rahmen unserer Aktionswoche fand letzten Samstag eine antifaschistische Demonstration in Rudow statt. Mit gut 700 Teilnehmer_innen machte sich die Demo gegen 15.40 Uhr am U-Bhf. Rudow auf den Weg. Der erste Teil der Strecke führte uns durch die Rudower Einfamilienhausidylle Eichenauer Weg, Deutschtaler Straße, Neudecker Weg und dann zur Köpenicker Straße. Von dort aus ging es weiter zum Vereinshaus des TSV Rudow 1888 e.V. Dort fand die erste Zwischenkundgebung statt. Kurze Zeit später bogen wir in die Fritz-Erler-Allee ein und von dort aus ging es weiter zur Abschlusskundgebung am U-Bahnhof Wutzkyallee. Vorher allerdings machte die Demonstration einen Schlenker in den Käthe-Dorsch-Ring, wo eine zweite Zwischenkundgebung stattfand. Dort hat der frühere Neuköllner NPD-Vorsitzende Sebastian Thom, seinen Wohnsitz. Am Vorplatz des U-Bahnhofs Wutzkyallee wurde die Demonstration beendet.

Fotos von der Demo sind unter anderem hier und hier zu finden. Außerdem ein kleines Video.

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