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Flyer für den Schillerkiez

Nach den bisherigen Ansammlungen von Neonazi Gruppen am 29.09. sowie am Abend des 05.10. wurden Anwohner*innen und Nachbar*innen im Kiez informiert und gleichzeitig aufgefordert, gemachte Beobachtungen weiterzuleiten, die zur Kenntlichmachung der Täter führen kann. Anbei befindet sich ein mehrsprachiger Flyer zum selber ausdrucken und aktiv werden.

Der Flyer kann gerne in weitere Sprachen übersetzt und vervielfältigt werden!

Download der PDF-Dateien:
Part I
Part II

Zwei Wochen hintereinander: Naziübergriffe in Neukölln!

Bereits in der Nacht zum Samstag den 29.09. kam es an der Neuköllner U-Bahnstation Boddinstraße zu einer Ansammlung von bisher unbekannten 15-20 Nazis. Konfrontiert mit engagierten Antifaschist*innen aus dem umliegenden Kiez, kam es zu sofortigen Auseinandersetzung und Angriffen, die erfolgreich abgewehrt werden konnten. Gleichzeitig kam es zu Beschimpfungen als „Zecken“ und „Juden“ durch die Angreifer. Mit Eintreffen der Polizei verstreuten sich die Nazis in den umliegenden Straßen.
Am Freitag den 05.10. sammelte sich die gleiche Gruppe aus den ca. 18 bis 35 Jahre alten Männern erneut abends in der Nähe der beiden Linken Locations Syndikat und Lunte, offensichtlich auf der Suche nach weiteren Auseinandersetzungen. Erneut wurden sie von einer Vielzahl von Antifaschist*innen und Anwohner*innen vertrieben.
Da leider von weiteren Vorfällen dieser Art auszugehen ist, lohnt es sich sicher, die eigenen Abendaktivitäten der kommenden Tage in der Schillerkiez zu verlegen und dort verstärkt Präsenz zu zeigen. Passt auf euch und andere auf. Denn Neukölln ist kein Ort für Nazis!

Dieser Text wurde im Kiez verteilt:

FIGHT BACK!

Naziübergriffe in Neukölln!

In der Nacht zum Samstag den 29.09. sowie gestern Nacht (05.10.) sammelten sich Nazi-Gruppen von 15-20 männlichen Personen zwischen 18-35 Jahren im Schillerkiez und am U-Bahnhof Boddinstraße. Konfrontiert mit engagierten Antifaschist*innen, kam es zu Auseinandersetzungen und Angriffen, die erfolgreich abgewendet werden konnten. Bisher gibt es noch keine gesicherten Infos über die Nazis.

Falls ihr Beobachtungen gemacht habt, schreibt diese bitte an: kontakt@neukoelln-gegen-nazis.de

Wenn wir genug belastbare Informationen bekommen oder rausgefunden haben, werden wir diese veröffentlichen.

Verteilt diese Info an Nachbar*innen, Kneipen, Spätis etc. im Kiez!

Antifaschistischen Selbstschutz organisieren!


+++ english version +++

This text was spreaded in the hood:

FIGHT BACK!

Nazi attacks in Neukölln!

During saturday night, 29th september, and yesterday night, 5th october, nazi groups of 15-20 male persons, age 18-35, assembled in Schillerkiez and U-Boddinstraße. They wanted to attack people and antifascist locations. Antifascists confronted them, so they had to run away. There are no secure informations about the nazis.

So, if you have any informations about the attacks and the nazis, please send them to: kontakt@neukoelln-gegen-nazis.de

We will publish detailed articles here, when we have enough informations.

Spread the word and inform neighbours, pubs, spätis, etc.!

Organize antifascist self-protection!

+++ arabic version +++

اعتداءات نازية في نويكلن (Neukölln )
في مساء يوم الجمعة 29.09.2018
وفي مساء يوم البارحة 05.10.2018
اجتمعوا مجموعة نازية مكونة من 15الى 20 رجل
اعمارهم بين 18 و35 سنة في حارة شللر (Schillerkiez)
وبالقرب من اوبان بودين شتراسة(Boddinstraße)
وتواجهوا مع مجوعة من مناهضي النازية
لهذا الوقت لا يوجد اي معلومات عن هذه المجموعةالنازية.

الرجاء اذا احدكم رأى او تعرض الى اي اعتداء الكتابة لنا على هذا الإميل.
Kontakt@neukoelln-gegen-nazis.de

الرجاء توزيع هذه المعلومات الى ( الجيران – المقاهي المحال التجارية )

+++ spanish version +++

FIGHT BACK

Ataque nazi en Neukölln!

En las noches del viernes al sábado 29.09 y 5.10 unos 15-20 nazis (todos hombres de entre 18-35 años) se juntaron en Schillerkiez y en la estación de U-Bahn Boddinstrasse.
Algunxs antifascistas se defendieron y se enfrentaron a ellos consiguiendo echarles del barrio con éxito.
Todavía no hay informaciones sobre los nazis.

Si observais algo, escribid por favor a kontakt@neukoelln-gegen-nazis.de

Informad a vuestras vecinas, amigos, bares y spätis!

Autodefensa Antifascista!

+++ polish version +++

FIGHT BACK!

Napady nazistowskie w Neukölln!

W piątek, 29.9. oraz tydzień póżniej, 05.10., okolo 15-20 faszystów
zgromadziło się w Schillerkiez i na stacji U-Boddinstraße. Byli w wieku
od 18 do 35 lat. Stawiła im opór grupa zaangażowanych antyfaszystów,
doszlo do zamieszania i napasci, zdołano ich jednak przegonić. Do tej
pory nie mamy żadnych potwierdzonych informacji o tożsamośći tych faszystów.

Jeżeli zaobserwowaliśćie te wypadki i macie jakiekolwiek informacje,
napiszcie proszę do: kontakt@neukoelln-gegen-nazis.de

Jak bedziemy mieli wystarczająco duzo wiarygodnych faktów, to je
opublikujemy.

Prosimy o rozprowadzenie tej ulotki w waszym sąsiedztwie, w knajpach, w
kioskach itd.!

Zorganizować antyfaszystowską ochronę!

+++ please translate this flyer in other languages +++

14.-16. Juli: Offenes Neukölln

Neukölln ist offen, solidarisch und bunt!
Was ist Offenes Neukölln?

Vom Freitag, 14. Juli bis Sonntag, 16. Juli findet in ganz Neukölln das Festival „Offenes Neukölln“ statt. An diesem Wochenende erwartet euch ein buntes Programm aus rund 100 Veranstaltungen und Aktionen, vom Straßenfest bis zur politischen Diskussion, von Kunst-Performances bis zum interkulturellen Frühstück, vom postkolonialen Stadtrundgang bis zum Bolzplatzturnier. (weiterlesen…)

Neuköllner Erklärung gegen die AfD

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) versucht, die politische Rechte in Deutschland neu zu erfinden. Gestartet als nationalkonservative Mittelstandspartei will sie rechte Positionen, wie man sie bislang von der NPD kannte, salonfähig machen. Mit ihrer Strategie des kalkulierten Tabubruchs rückt sich die AfD nicht nur geschickt ins mediale Rampenlicht, sondern verstärkt insgesamt ein gesellschaftliches Klima der Ausgrenzung. (weiterlesen…)

Absage an Andreas Wild

„Kiez und Kneipe“ hat die Veranstaltung mit dem AfDler am 16. Mai mit trotziger Geste abgesagt. „Bedroht“ wurden sie also? Als ob die Politik eines Andreas Wild keine ständige Bedrohung wäre. Aus der Position von „Kiez und Kneipe“ mag die rassistische Hetze der AfD easy wegzustecken sein, aber auch nur weil sie nicht betroffen sind. (weiterlesen…)

Kiez und Kneipe Neukölln und Schiller’s müssen Veranstaltung absagen!

Am Dienstag, den 16.5. möchte die Neuköllner Kiezzeitung „Kiez und Kneipe“ den Bundestags-Direktkandidaten der AfD-Nazipartei, Andreas Wild, zu einem „Gespräch“ in die Kneipe „Schiller’s“ im Schillerkiez einladen. Diese Veranstaltung ist für uns ein offener Angriff auf viele Neuköllner*innen. Wir fordern ihre umgehende Absage und wenden uns an alle Läden und Akteur*innen, die mit Kiez und Kneipe kooperieren. (weiterlesen…)

Erneute rechte Brandanschläge in Neukölln und Kreuzberg

In der Nacht vom 03.05.2017 haben Unbekannte Täter*innen erneut zwei Autos angezündet.

In Britz (Neukölln) brannte ein Wagen gegen 2 Uhr morgens komplett aus. Das Auto gehört einer Frau, die Mitglied in der SPD-nahen Organisation „Die Falken“ ist und sich gegen rechts engagiert.

Gegen 1:30 Uhr brannte in der kreuzberger Fichtestraße ein Van. Der Wagen hatte auf der Heckscheibe einen auffälligen Antifa-Sticker.

Die Angriffsserie von Neonazis scheint also nach bekanntem Muster weiter zu gehen. Die eigens für die Angriffe in Neukölln eingerichtete LKA-Sondereinheit „Resin“ ( Rechte Straftaten in Neukölln ) scheint bisher nicht sehr viel Erfolg bei der Ermittlung der Täter*innen zu haben.


Zum Nachlesen:

Artikel vom Tagesspiegel

Blogeintrag beim stoerungsmelder

Eine Kiosktour gegen rechte Zeitungen durch Nord-Neukölln

Antifaschismus und Solidarität im Kiez
Brandanschläge in Neukölln, der Einzug der AfD in die Abgeordnetenhäuser in Berlin, weitere Verschärfungen des Asylgesetzes usw.: Alles fiese Beispiele dafür, wie rechte Hetze und rassistische Radikalisierungen in den Alltag eingreifen. Ätzend ist aber auch, dass es beim Späti um die Ecke nicht nur Sterni, sondern auch rechte Zeitungen wie die „Compact“ oder die „Junge Freiheit“ gibt. Auch wenn diese Zeitungen vergleichsweise geringe Auflagen haben, werden hier rechtsradikale Themen und Diskurse aufgestellt und zugespitzt, rechte Aktionen verbreitet und zu rechter Gewalt angestachelt.

Wer verkauft diese Zeitungen in Neukölln und warum? Um das herauszufinden, um Verkäufer*innen davon zu überzeugen, rechte Hetze nicht mehr zu verbreiten und um zu erreichen, dass Betreiber*innen sich solidarisieren, haben wir im Rahmen der antifaschistischen Aktionswoche eine Kiosktour durch Nord-Neukölln gemacht.

Zeitungsläden und Kioske sind wichtige Orte der Nachbar*innenschaft (weiterlesen…)

Mit 700 Leuten durch Rudow

Schön wars! Im Rahmen unserer Aktionswoche fand letzten Samstag eine antifaschistische Demonstration in Rudow statt. Mit gut 700 Teilnehmer_innen machte sich die Demo gegen 15.40 Uhr am U-Bhf. Rudow auf den Weg. Der erste Teil der Strecke führte uns durch die Rudower Einfamilienhausidylle Eichenauer Weg, Deutschtaler Straße, Neudecker Weg und dann zur Köpenicker Straße. Von dort aus ging es weiter zum Vereinshaus des TSV Rudow 1888 e.V. Dort fand die erste Zwischenkundgebung statt. Kurze Zeit später bogen wir in die Fritz-Erler-Allee ein und von dort aus ging es weiter zur Abschlusskundgebung am U-Bahnhof Wutzkyallee. Vorher allerdings machte die Demonstration einen Schlenker in den Käthe-Dorsch-Ring, wo eine zweite Zwischenkundgebung stattfand. Dort hat der frühere Neuköllner NPD-Vorsitzende Sebastian Thom, seinen Wohnsitz. Am Vorplatz des U-Bahnhofs Wutzkyallee wurde die Demonstration beendet.

Fotos von der Demo sind unter anderem hier und hier zu finden. Außerdem ein kleines Video.

Anreise-Treffpunkt für Samstag

Für Personen und Gruppen, die nicht alleine nach Rudow fahren wollen, bieten wir einen gemeinsamen Anreise-Treffpunkt an:

Samstag 25.03. | 14.30 Uhr | S/U-Bhf. Neukölln (Ausgang Saalestraße)