Input
16 Uhr · ORi, Friedelstraße 8 ·
Buchvorstellung: ‚Männlichkeit und Rechtsextremismus
Die männliche Dominanz im Rechtsextremismus wird selten reflektiert. Die Herausgeber_innen des Sammelbandes „Männlichkeit und Rechtsextremismus“ haben versucht Leerstellen zu füllen und die Verknüpfung von Rechtsextremismus und Männlichkeit näher zu beleuchten.
18 Uhr · Tristeza, Pannierstraße 5
Podiumsdiskussion zu Rassismus im Kiez
In der aktuellen Debatte um ‚Deutschenfeindlichkeit‘ an Neuköllner Schulen wird meist rassistisch argumentiert statt auf soziale Ursachen zu verweisen. Wie sind die Bedingungen hier im Kiez? Aktive berichten aus ihrer alltäglichen praktischen Jugendarbeit.
18.30 Uhr · Astra Stube, Weichselstraße 63
Vortrag der Autonomen Neuköllner Antifa [ANA]
Am ‚Volkstrauertag‘ versammelt sich auf dem Garnisons-Friedhof am Columbiadamm eine deutschtümelnde Trauergemeinde aus alten und neuen Nazis und anderen Geschichtsrevisionist_innen. Die Veranstaltung liefert einen Überblick über Akteur_innen und Hintergründe des jährlichen ‚Gedenkens‘.
(Achtung: Die Veranstaltung findet nicht wie geplant im Peppi Guggenheim, sondern jetzt in der Astra Stube statt.)
19 Uhr · Salvador Allende Club, Jonasstr. 29
Vortrag und Diskussion über Rechsextremismus und Antifaschismus
Thema: Extremismus der Mitte mit Dr. Gerd Wiege mit Essen und Musik
20 Uhr · Laika, Emser Straße 131‘
Vortrag des Arbeitskreis ‚KZ Columbiahaus
Auf dem Tempelhofer Feld befand sich am Columbiadamm von 1933 bis 1936 das KZ Columbiahaus, in den mehr als 8000 Antifaschisten eingekerkert waren. Der Senat möchte die Erinnerung daran unter den Teppich kehren. Wir fordern dagegen, dass hier Gedenkstätten errichtet, die Täter benannt und die Opfer geehrt werden.
Kultur
15 Uhr · F54, Friedelstraße 54
Es gibt Kaffee & Kuchen(vegan), leckeren Glühwein, Infos sowie Siebdruckworkshops. Wer also schon immer mal wissen wollte, wie man mit Glühwein siebdruckt und dabei Kaffee trinkt: ab zur F54.
15 Uhr · Die Lunte, Weisestraße 53
Zwei Teile der Dokumentarfilmreihe „Radikale Rechte rüsten auf“ werden gezeigt. Im Anschluss Diskussion. Dazu kalte Getränke bis in die Abendendstunden.
15.30 Uhr · Astra Stube, Weichselstraße 63
Der antifaschistisch geprägte Fußball Club Sankt Pauli spielt an diesem Tag am Millerntor gegen Leverkusen. In der Astra Stube wird es live übertragen. Nazis kicken!
17 Uhr · Schwarzer Kanal, Kiefholzstraße 74
Auf dem queeren Wagenplatz Schwarzer Kanal ist am ‚Langen Tag‘ auch einiges los: Die Bar ist geöffnet, es gibt ein schickes Kuchenbuffet und Filme werden gezeigt. Wagenleben erleben.
Ab 17.00 Uhr Film
- „Namibia- Genocide and the second Reich“ (english)
Ab 18.30 Uhr Film
- „Absent Present“ (deutsch) + Filmmacherin in Abwesenheit
Ab 20.30 Uhr Makeshift Reclamation
- New Feminist Art and Activism (u.s english) [Info]
17 Uhr · Salvador Allende Club, Jonasstr. 29
Einweihung der mit dem Portrait von Salvador Allende künstlerisch gestalteten Rolläden. Es gibt Kaffee, Kuchen und Musik.
18 Uhr · F54, Friedelstraße 54
Film: ‚Im toten Winkel‘ Inhalt der Dokumentation ist ein Interview mit Traudl Junge, der ehemaligen Sekretärin von Adolf Hitler. Junge erzählt ihre Geschichte mit dem ‚Führer‘ aus ihrer subjektiven Sicht.
19 Uhr · Meuterei, Reichenberger Straße 58
Auch wenn es nicht mehr Neukölln ist; die Meuterei zeigt sich solidarisch mit allen betroffenen Projekten und der Kampagne und öffnet ihre Pforten für einen gelungenen Kneipen-Abend.
19 Uhr · Syndikat, Weisestraße 56
Super- Solitresen- Abend mit Bier, Billard, Dart und Punk im Kneipen-Kollektiv Syndikat. Besser als nix, und 1000 mal besser als Nazis.
19 Uhr · 191, Weserstraße 191
Bei warmen Getränken, sowie super leckerer Vokü gibt es thematisch passende Hörspiele im gemütlichen Ambiente der Weser 191.
20 Uhr · Silverfuture, Weserstraße 206
Queens and Kings and Criminal Queers mit Rainbowtonix gegen Nazis. Solicocktail- Abend mit schöner Musik und ohne Vokü.
20.30 Uhr · Schilling, Weserstraße 9
Puppentheater ‚Kabara dupala‘ Ein Marionettentheater für Erwachsene im rustikalen, charmanten Schilling, nähe Reuterplatz.
21 Uhr · Tristeza, Pannierstraße 5
„14,18,88“ „Bingo“? Ohne uns! Denn hier heißt es, ab zum zweiten Anti-Nazi- Bingo. Super Preise, tolle Drinks, sowie eine kompetente Spielleitung sorgen für einen gelungenen Abend.
21 Uhr · ORi, Friedelstraße 8
‚Nacht und Nebel‘ Dokumentarfilm über die so genannte Nacht- und- Nebel-Aktion des NS- Staates, bei der des Widerstandes verdächtige Personen in die Konzentrationslager des Dritten Reichs deportiert wurden.
21 Uhr · Astra Stube, Weichselstraße 63
Funk gegen rechts
Live : Neukölllns beste Funk der Welt – Rupert’s Kitchen Orchestra
Zudem wird es rund um die Weichselstraße kleinere Aktionen geben.
22 Uhr · Tristeza, Pannierstraße 5
Nachdem alle beim letzten ‚Langen Tag‘ ihre Miete verspielt haben, nun die Gelegenheit es sich wieder zu holen, beim Tristeza- Casino- Abend. Rien ne vas plus.
ab 22 Uhr • Tante Horst, Oranienstraße 45
Das dreamteam leosa///nufte aus dem letzten Jahr ist begeisternd der elektronischen Tanzmusik verschrieben, was zu einem wunderbaren Mix aus Gassenhauern und Neuentdeckungen führt. Dazu soli-shots für die kampagne.
23 Uhr · ORi, Friedelstraße 8
‚Nacht und Nebel‘ Dokumentarfilm über die so genannte Nacht- und- Nebel-Aktion des NS-Staates, bei der des Widerstandes verdächtige Personen in die Konzentrationslager des Dritten Reichs deportiert wurden.
23.00 Uhr · Schilling, Weserstraße 9
Beats gegen Rassismus. An den Turntables DJ Anthracit, DJ Paul Fondue & DJ Boone. Wir werden Freestyle Mix mit politischen Messages auf die Ohren bekommen.
INFOS ZU DEN Veranstaltungen
16 Uhr · ORi, Friedelstraße 8 · Buchvorstellung: ‚Männlichkeit und Rechtsextremismus‘
Rechtsextreme Kameradschaften gelten als Männerbünde schlechthin; das öffentliche Bild und der mediale Blick auf rechtsextreme Aktivitäten sind vom Stereotyp des männlichen Schlägers bestimmt; laut polizeilicher Statistiken werden Gewalttaten zu großen Teilen von Männern begangen. Die männliche Dominanz im Rechtsextremismus wird selten reflektiert. Die Herausgeber_innen des Sammelbandes ‚‚Was ein rechter Mann ist…‘ Männlichkeiten im Rechtsextremismus‘ haben versucht, diese Leerstellen zu füllen und die Verknüpfung von Rechtsextremismus und Männlichkeit näher zu beleuchten, um einen produktiven Beitrag in die Arbeit gegen Rechtsextremismus einzubringen. Im Rahmen der Veranstaltung stellen sie den Band zur Diskussion. Organisiert von: ‚Neuköllner Schüler_innen gegen Rechts‘
18 Uhr · Tristeza, Pannierstraße 5 · Podiumsdiskussion
‚Deutschenfeindlichkeit‘ ist das Schlagwort einer Debatte, die sich seit einigen Wochen in den Medien abspielt: Deutsche Schüler_innen seien an Neuköllner Schulen eine unterdrückte Minderheit, sie werden von ‚migrantischen‘ Jugendlichen gemobbt und verprügelt. Die kulturellen Differenzen sind schnell als Problem ausgemacht. Nur selten wird auf die sozialen Ursachen dieser Probleme verwiesen und gegen eine Ethnisierung der Schulhofkonflikte Stellung bezogen. Doch was verbirgt sich denn genau hinter diesen sozialen Ursachen? Wie sind die Bedingungen hier im Kiez? Welche Rolle spielen Herkunft, Geschlecht und Bildung? Aktive berichten aus ihrer alltäglichen praktischen Jugendarbeit.
18.30 Uhr · Astra Stube, Weichselstraße 63 · Vortrag der Autonomen Neuköllner Antifa
Vertreter_innen verschiedener nationalkonservativer bis offen neonazistischer Gruppierungen wollen sich auch dieses Jahr wieder am sogenannten ‚Volkstrauertag‘ auf dem Garnisonsfriedhof Columbiadamm zu einem ‚Heldengedenken‘ versammeln. Die deutschtümelnde Trauergemeinde möchte so deutsche Soldaten zu ‚Helden‘ umdeuten und ihrer geschichtsrevisonistische Sicht auf die historischen Abläufe kundtun. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über Hintergründe und Akteur_innen.
(Achtung: Die Veranstaltung findet nicht wie geplant im Peppi Guggenheim, sondern jetzt in der Astra Stube statt.)
20 Uhr · Laika, Emser Straße 131 · Vortrag des Arbeitskreis ‚KZ Columbiahaus‘
Das Tempelhofer Feld 1933 bis 1945: Konzentrationslager, Waffenschmiede, Zwangsarbeiterlager.
Auf dem Tempelhofer Feld befand sich am Columbiadamm von 1933 bis 1936 das KZ Columbiahaus, in den mehr als 8000 Antifaschisten eingekerkert waren. Später wurde das Feld ein Zentrum der Luftrüstung. Im Flughafengebäude wurden u.a. die Stukas zusammengeschraubt und gewartet. Tausende Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus ganz Europa wurden dazu gezwungen. Ihre Lager waren auf den ganzen Feld. Der Senat möchte die Erinnerung daran unter den Teppich kehren. Wir fordern dagegen, dass hier Gedenkstätten errichtet werden, die Täter benannt und die Opfer geehrt werden.
Veranstalter: Förderverein zum Gedenken an Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Feld